Dämpferpumpen fürs Fahrrad: Kauftipps, Test & Vergleich 2021

Was macht eine gute Dämpferpumpe aus und auf welche Eigenschaften muss man beim Kauf ganz genau achten? Um diese und andere Fragen geht es in unserem Ratgeber.

Die besten Dämpferpumpen im Vergleich

Dämpferpumpe

Dämpferpumpe

Die Wahl der richtigen Dämpferpumpe hängt von der Konstruktion und Druckanforderungen ihrer Dämpfer an. Weiter unten erläutern wir, worauf Sie dabei ganz besonders achten müssen. In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs sehr guten Dämpferpumpen, die der Markt aktuell anbietet.

Abbildung*RockShoxBeto PumpeTopeak MinipumpeGIYO PumpeRockShox DigitalSKS MSPumpe
ArtikelRockShoxBeto PumpeTopeak MinipumpeGIYO PumpeRockShox DigitalSKS MSPumpe
600 PSI / 40 Bar300 PSI / 20 Bar360 PSI / 24,8 Bar300 PSI / 20 Bar300 PSI / 20 Bar300 PSI / 20 Bar
Eigenschaften/ Ausstattung
  • analoge Pumpe
  • Gabel/Dämpferpumpe
  • Größe: 15 x 3 x 3 cm
  • Farbe: schwarz glänzend
  • Federgabel-Stoßpumpe
  • Feinabstimmung
  • schwenkbarer Schlauch
  • kneiffreier T-Griff
  • analoge Pumpe
  • flexibler Schlauch
  • sehr kompakt und handlich
  • Gewicht: 203g
  • analoge Pumpe
  • legierter Stahl, ABS
  • Länge: 10,2-15,3 Zoll
  • Gewicht: 210 g
  • digitale Pumpe
  • Federgabeln und Dämpfer
  • Variante bis 300 PSI
  • Farbe: schwarz
  • analoge Pumpe
  • AV-Anschluss 2-Stufen
  • Stahlflex-Schlauch
  • kleiner Packmaß
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Erhältlich bei*

Unsere Produktempfehlungen basieren auf systematischen Auswertungen von Erfahrungsberichten und Testergebnissen aus verschiedenen Online-Quellen und Fachmagazinen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Wie ist eine Dämpferpumpe aufgebaut?

Eine Dämpferpumpe fürs Fahrrad ähnelt in Aufbau und Funktion einer normalen Luftpumpe und dient der sehr genauen Einstellung des gewünschten Luftdrucks im Stoßdämpfer und in der Federgabel. Sie besteht aus einer Pumpe, einem Ventil und einem Manometer.

Die Zu- und Abfuhr der Luft im Dämpfer oder in der Federgabel regelt das Ventil. Die Luft in den Dämpfer presst die Pumpe. Während des Pumpens zeigt das Manometer präzise den Druck an. Mit einigen Modellen lässt sich auch die Luft im Reifen aufpumpen.

Hoher Druck und Präzision sind gefragt

Stoßdämpfer

Stoßdämpfer

Damit sich der Dämpfer und die Federgabel ideal auf die Eigenschaften des Fahrers und die Gegebenheiten einer Strecke einstellen lassen, sollte die Pumpe einen bestimmten Druck aufbauen können. In der Regel reicht die Pumpen-Kapazität von 600 psi (40 bar) für die meisten Dämpfer-Modelle.

Weiterhin spielt die Präzision beim Kauf einer Dämpferpumpe eine wichtige Rolle. Der Luftdruck sollte überaus genau regulierbar sein. Für präzise Messungen sorgt das ablesbare Manometer. Auch ein Ablassventil erlaubt minimale Feinabstufungen.

Kompatibilität für Dämpfer und Gabel

Beim Kauf einer passenden Pumpe sollten Sie auf die Kompatibilität für Dämpfer und Gabel achten. Zur Not hilft ein Adapter, durch welchen nicht passende Anschlüße kompatibel gemacht werden können.

Welche Vor- und Nachteile haben analoge Dämpferpumpen?

Dämpferpumpe

Dämpferpumpe

Die analogen Modelle sind mit einem Monometer ausgestattet, der den Druck mittels eines Zeigers auf einer runden Skala präsentiert. Analoge Dämpferpumpen kosten weniger als die digitale Alternative, bieten jedoch überzeugende Pumpleistung und guten Bedienungskomfort.

Der Nachteil der analogen Modelle besteht in der Präzision. Die Skala erlaubt keine minimalen Feinabstimmungen. Wenn Ihnen eine sehr präzise Regulierung des Luftdrucks wichtig ist, empfiehlt sich ein digitales Produkt. Für den Einstieg ist ein analoges Modell ausreichend.

Welche Vor- und Nachteile haben digitale Dämpferpumpen?

Die digitalen Dämpferpumpen sind mit einem digitalen Manometer versehen, das eine äußerst präzise Angabe über den Luftdruck macht. Damit können Sie den Dämpfer genau nach Ihren Bedürfnissen einstellen. Die Anzeige der Modelle ist schnell und einfach ablesbar. Gemessene Werte lassen sich abspeichern und vergleichen.

Digitale Dämpferpumpen sind jedoch deutlich teurer im Preis. Des Weiteren werden sie mit einer Batterie betrieben, deshalb kann auch mal die Energie für einen Einsatz fehlen. Wenn Sie über das entsprechende Budget verfügen und häufiger den Luftdruck abstimmen wollen, ist der Griff zur digitalen Variante ratsam.

Wie viel bar muss eine Dämpferpumpe haben?

Eine gängige Dämpferpumpen sollte zwischen 11 und 20 bar Druck aufbauen können. Dies entspricht 160 bis 300 psi. Für mehr Leistung sind auch Modelle erhältlich, die mehr schaffen. Der Hersteller liefert immer Angaben, die bei der Orientierung für den richtigen Luftdruck einbezogen werden müssen.

Fehlt die Beschreibung, können Sie den Produzenten kontaktieren bzw. Im Internet nachschauen oder sich im Fachhandel beraten lassen. Da sich der Luftdruck im Stoßdämpfer auch nach dem Gewicht des Fahrers richtet, sollte die dafür vom Hersteller empfohlene Einstellung vorgenommen werden.

Welche Marken von Dämpferpumpen sind besonders beliebt?

Radtour

Radtour

Giyo ist ein beliebter Hersteller von Dämpferpumpen fürs Fahrrad. Im Sortiment des Herstellers gibt es unter anderem professionelle Pumpen aus Aluminium* mit einem Manometer bis 21 bar. Die Modelle werden gern von Werkstätten benutzt.

Dämpferpumpen mit einer Druckanzeige aus Echtkarbon hat der Hersteller Topeak im Angebot. Vorteilhaft ist hier, dass Sie mit den Modellen auch Reifen mit Schrader-Ventil aufpumpen können. Pumpen von Rock-Shox, Lezyne und von Fox liefern Qualität und Präzision.

Wie pumpe ich meinen Dämpfer richtig auf?

Um den Luftdruck im Dämpfer mit der Pumpe zu regulieren, müssen Sie das Ventil mit dem Dämpfer bzw. mit der Federgabel verbinden. Sie sehen dann direkt auf der Anzeige, welcher Druck derzeit besteht. Ist Ihnen der Wert zu gering, pumpen Sie wie mit einer Luftpumpe mehr Luft über das Ventil in den Dämpfer. Wenn Sie etwas Druck ablassen wollen, drücken Sie den dazu vorgesehenen Knopf oder betätigen Sie das Ablassventil.





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