Fahrradhelm für Damen: Kauftipps, Test & Vergleich 2021

Was macht einen guten und sicheren Fahrradhelm für Damen aus und auf welche Parameter soll man beim Kauf besonders achten? Um diese und andere Fragen geht es in unserem Ratgeber.

Die besten Damen-Fahrradhelme im Vergleich

Fahrradhelm für Damen

Fahrradhelm für Damen

Ein Fahrradhelm schützt wirkungsvoll vor Kopfverletzungen. Selbst bei einem leichten Sturz besteht leider die Gefahr, sich ernsthaft zu verletzten. Im schlimmsten Fall kann eine Kopfverletzung lebensgefährlich sein.

Weiter unten auf dieser Seite erläutern wir die wichtigsten Qualitätskriterien, worauf Sie beim Kauf eines Fahrradhelms besonders achten müssen. In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs sehr guten Damen-Helmen, die der Markt aktuell anbietet.

Abbildung*
Alpina Mythos 3.0
Preis-Leistungs-Tipp
Uvex HLMT 5
O'Neal Defender Wild
Cratoni AllSet
Casco Activ 2
ABUS Fahrradhelm
ArtikelAlpina Mythos 3.0Uvex HLMT 5O'Neal Defender WildCratoni AllSetCasco Activ 2ABUS Fahrradhelm
Mikroschalen-HelmHartschalenhelmMikroschalen-HelmMikroschalen-HelmMikroschalen-HelmHartschalenhelm
Eigenschaften/ Ausstattung
  • optimaler Schutz im Gelände
  • made in Germany
  • lässt optimal an die Kopfform anpassen
  • mattes Design
  • gespritzte Außenschale
  • EPS-Innenschale
  • einhändiges Öffnen
  • stufenlose Anpassung
  • Fast-Adapting-System
  • 2 Schalen Konstruktion
  • Fidlock Magnetverschluss
  • einhändiges Öffnen
  • Innenfutter Ultra-Plush
  • innovativer Gurtverteiler
  • mit Light-Fit-System
  • einfaches Handling
  • mit Kamera-Port
  • Reflektoren
  • 30 Belüftungsöffnungen
  • 360 Grad Sichtbarkeit
  • mit Insektenschutz
  • Aluminium Disc-fit-Vario
  • mit reflektierenden Streifen
  • robust Helm aus EPS
  • leucht-starke Reflektoren
  • Schutz vor Insekten
  • für Zopf-TrägerInnen geeignet
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Erhältlich bei*

Unsere Produktempfehlungen basieren auf systematischen Auswertungen von Erfahrungsberichten und Testergebnissen aus verschiedenen Online-Quellen und Fachmagazinen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Welche Sicherheit bietet ein Fahrradhelm?

Ein Fahrradhelm schützt nicht nur vor Frakturen im Kopfbereich und Schnittverletzungen im Gesicht, sondern kann im Ernstfall sogar das Leben retten. So raten Mediziner und Straßenverkehr-Experten gleichermaßen beim Fahrradfahren stets einen Helm zu tragen.

Damit der Helm einen optimalen Schutz bieten kann, müssen allerdings Größe und Passform stimmen. Bei der Auswahl kommt es neben der Sicherheit auch auf die Verarbeitung und den Komfort an.

Welche Fahrradhelm-Arten gibt es?

Fahrradhelm für Damen

Fahrradhelm für Damen

Der Sinn und Zweck eines Fahrradhelms ist der Schutz vor ernsthaften Verletzungen im Kopfbereich. Aber welcher Helm ist nun der Richtige? Es gibt viele verschiedene Helm-Typen wie z.B. Citybike-Helme, Rennrad- und MTB-Helme sowie BMX- und Dirtbike-Helme. Ein optimaler Fahrradhelm soll also nach dem Radsport ausgesucht werden.

Wenn Sie z.B. in der Stadt unterwegs sind, brauchen Sie einen Citybike-Helm. Wenn Sie vorwiegend im Wald oder in bergischen Gegenden unterwegs sind, benötigen Sie eher einen MTB-Helm. Die meisten Helme werden je nach Fahrrad-Typ und Einsatzgebiet unterscheiden. In einem anderen Beitrag erfahren Sie, welches Bike für Sie das richtige ist.

Der City-Helm

City-Helme sind sehr robust. Wie die Ventilation bei kurzen Stadt-Fahrten nicht so wichtig ist, sind City-Helme meistens geschlossen. Das geschlossene Design ist zudem ein guter Regenschutz. Bei City-Helmen wird mehr Wert auf die Optik gelegt. So sind sie meistens deutlich schicker als z.B. Rennrad-Helme.

Der Rennrad-Helm

Im Radsport erreichen die Sportler hohe Geschwindigkeiten. So haben Rennrad-Helme große Löcher, damit die Luft am Kopf vorbeigeführt werden kann. Dadurch sind die Helme besonders luftdurchlässig und leicht. Gerade im Radsport spielt das Gewicht besonders große Rolle.

Der MTB-Helm

Die Geschwindigkeiten sind bei Fahrten mit einem Mountainbike geringer als beim Radsport. Daher reichen bei MTB-Helmen seitliche Schlitze aus, um für die nötige Ventilation zu sorgen. Viele MTB-Helme haben darüber hinaus ein Visier. Es schützt vor Ästen, Steinschlag und Sonnenlicht.

Vor- und Nachteile von Mikroschalen-Fahrradhelmen

Hartschalen-Fahrradhelm

Hartschalen-Fahrradhelm

Die meisten Fahrradhelme sind Mikroschalen-Modelle*. Sie bestehen aus Hartschaumstoff bzw. aus expandiertem Polystyrol, der mit dünnen Schicht Hartkunststoff im In-Mold-Verfahren verschweißt und vom letzteren nach außen hin umschlossen wird.

Die beiden Schichten schützen den Kopf effektiv. Der Mikroschalenhelm verfügt über ausgiebige Lüftungsschlitze, die gegen Schwitzen helfen. Vorteile der Mikroschalen-Helme: leichtes Gewicht und Robustheit. Nachteile: Sie sind nicht für BMX geeignet.

Vor- und Nachteile von Hartschalen-Fahrradhelmen

Hartschalen-Fahrradhelm

Hartschalen-Fahrradhelm

Hartschalenhelme* besitzen eine harte Kunststoffschale und bieten daher viel Sicherheit. Dieses Plastik wiegt allerdings mehr. Ein Hartschalenhelm ist besonders für Radsportlerinnen geeignet. Vorteile der Hartschalenhelme: Sie sind sehr stabil, komfortabel und sicher. Nachteile: Die massive Hartschale hat mehr Gewicht.

Wie wähle ich die richtige Helmgröße?

Für das richtige Messen müssen Sie das Maßband oberhalb der Ohren und über der Stirnmitte anlegen. Anschließend wird ein Zentimeter zum Kopfumfang addiert.
Anhand folgender Tabelle können Sie mit dem Kopfumfang die Durchschnittgröße XS, M, S/M oder L herausfinden.

Größe Kopfumfang
XS unter 50 cm
S 50 bis 56 cm
M 54 bis 59 cm
L 56 bis 61 cm
XL mehr als 60 cm

Für Brillenträgerinnen sind Fahrradhelme mit Visier gut geeignet. Optische Fahrradbrillen sind oft recht teuer.

Welche Anpassungsmöglichkeiten gibt es bei Helmen?

Fahrradhelm für Damen

Fahrradhelm für Damen

Damit der Helm perfekt sitzt, sollte er verschiedene Möglichkeiten zur Anpassung haben. Besonders praktisch sind Helme mit verstellbaren Riemen und Gurten. Einige Modelle lassen sich auch mithilfe eines Drehrades individuell an den Kopf anpassen. Es gibt auch zusätzliche Polstersets zu kaufen, die den Sitz verbessern. Kinnriemen können ebenfalls separat bestellt werden.

Mehr Sicherheit durch zusätzliche Features

Zu den zusätzlichen Features eines guten Helms gehören ein Insektengitter, eine herausnehmbare Polsterung, ein abnehmbares Visier sowie Möglichkeiten, eine Kopflampe oder Reflektoren zu befestigen. Diese Features erhöhen den Komfort und die Sicherheit.

Einige Modelle haben sogar einen SOS-Sensor, der Unfälle per Handy an Angehörige melden kann. Es gibt auch smarte Helme mit Funktionen für Telefonie, Navigation und Musik. Frauen, die sich für Technik begeistern, werden an einem Fahrradhelm mit integriertem Bluetooth Kopfhörer Spaß haben.

Wie oft passieren Fahrradunfälle?

Fahrrad-Unfall im Straßenverkehr

Fahrrad-Unfall im Straßenverkehr

Die Zahl der Fahrradunfälle mit Personenschäden liegt laut dem Statistischen Bundesamt bei über 90.000 im Jahr. Insgesamt starben 426 Radfahrer im Jahr 2020 im Straßenverkehr. Damit stieg die Zahl wieder. Besonders das Radfahren in den Großstädten wie Berlin ist gefährlich. Hier starben allein 50 Menschen. Die Hälfte aller Verunglückten trug dabei keinen Helm.

25 % der Verletzungen betreffen den Kopfbereich. Bei den lebensgefährlichen Verletzungen sind es sogar 70 %. Zu den eher unbedenklichen Verletzungen zählen Prellungen und Frakturen am Körper. Aus diesen Statistiken kann man erkennen, wie wichtig es ist, einen Helm im Straßenverkehr zu tragen. Der Kopf ist ein sehr gefährdeter Bereich, den Sie unbedingt schützen sollten.

Ist ein Fahrradhelm in Deutschland Pflicht?

Mikroschalen-Fahrradhelm

Mikroschalen-Fahrradhelm

Derzeit besteht in Deutschland keine Fahrradhelm-Pflicht. Daher ist es kein Verstoß, wenn ein Radfahrer keinen Helm trägt und es kann kein Bußgeld verhängt werden. Aber es gibt eine allgemeine Empfehlung, beim Radfahren einen Helm zu tragen.

In den Nachbarländern wie Slowenien, Österreich, Tschechien, Kroatien und Schweden müssen Kinder und Jugendliche Helme tragen. Die Helmpflicht wurde in Deutschland nicht eingeführt, da man befürchtet, dass dadurch weniger Menschen das Rad nutzen. Nach Meinung der Mehrheit der deutschen Radfahrer ist eine gesetzliche Regelung unnötig. Das Tragen ist daher freiwillig.





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